Oberrabnitz

Geschichte

Pfarrhof

1788 wurde Oberrabnitz eine eigene Pfarrkaplanei und die Gemeinde Karl ihr als Filiale angeschlossen. Alois Scossa, dem ersten Pfarrer in dieser Planei, wurde das ehemalige Schulhaus als Wohnung zur Verfügung gestellt. Da sich dieses aber in einem äußerst schlechten Zustand befand, entschloss sich die Gemeinde einen neuen Pfarrhof zu erbauen. Aufgrund von Kriegsabgaben, Missernten und daraus folgender Armut und Verschuldung war sie jedoch nicht imstande, diesen aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Deshalb wandte sich die Gemeinde im Jahr 1793 demütig an die königliche Statthalterei um finanzielle Unterstützung aus dem Religionsfonds für das benötigte Baumaterial. Für die notwendigen Handarbeiten erklärte sich die Gemeinde bereit.

„[…] nachdeme wir uns entschlossen, nach geendigten Türkenkriegeszeiten einen wirklichen Pfarrhof zu erbauen. Da wir aber wegen erlittenen Kriegessteuren und misslungenen Jahren in Armuth und Schulden gerathen, folglich einen rechtmäßigen Pfarrhof zu errichten ausser Stande sind. So Gelanget unser allerunterthänigstes Bitten: Eine Hochlöbliche Königliche Stadthalterey geruhen in Ansehung unserer Armuth, uns die baaren Ausgaaben, für die zu einem Pfarrhof nothwendigen Materialien aus dem Religions Fond allergnädigst zu resolvieren; wozu wir die mögliche Handarbeit allerunterthänigst anerbieten, und ersterben.

Einer Hochlöblichen Königlichen Stadthalterey, allerunterthänigst gehorsamste Gemeinde Felsö Ramocz, im Raabrischen Bischofthume; Jacob Pfneisel, Richter; Paul Janitsch, Geschworner; Johann Hendling, Geschworner;“ [1]

Bau des Pfarrhofes – 1802

1801 wurde der Gemeinde Oberrabnitz aus den Mitteln des Religionsfonds ein Betrag von 1.414 Gulden für den Bau eines neuen Pfarrhofes zugesprochen. Das bestehende, kleine und einsturzgefährdete Pfarrhaus (ehemaliges Schulhaus) sollte abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Ein Ansuchen um zusätzliche Unterstützung für den Anbau einer Stallung und eines Wagenschuppens wurde hingegen abgelehnt.

Da der neue Pfarrhof mehr Bauplatz benötigte und sich in unmittelbarer Nähe zur Kirche kein geeigneter Baugrund finden ließ, unterbreitete man dem Besitzer des angrenzenden Nachbarhauses ein Angebot: Er sollte sein Haus abtreten und im Gegenzug einen geeigneten Bauplatz an anderer Stelle erhalten und die Gemeinde würde ihm auch beim Bau seines neuen Hauses behilflich sein. Der betroffene Hausbesitzer, Martin Gmeiner, zeigte sich dem Vorschlag gegenüber aufgeschlossen, da sich sein Wohnhaus ohnehin in einem schlechten Zustand befand und ein Neubau erforderlich war. Um diesen Plan verwirklichen zu können, musste die Gemeinde bei der fürstlichen Herrschaft Lackenbach um die entsprechende Genehmigung ansuchen.

„[…] so bittet die Ober Rabnitzer Gemeinde mit dem ersagten Local Kaplan in der hier unterthänigst anliegender Instancz demüthigst, dass Seine Hochfürstliche Durchlaucht der Gnädigste Grundherr, da der alte Pfarrhof zu wenig Raum fasset, und nach dem Plan der Neu erbauende Pfarrhof nicht erbauet werden könte, das neben dem alten Pfarrhof anstossende und ohnehin Baufällige Bauernhaus dazu zu verwenden dörfen gnädigst erlauben möchten. Die Gemeinde würde dem Martin Gemeiner, dessen Haus in Wohrheit äusserst schlecht und von Grund auf neu zu bauen hätte, schadlos halten und dessen Behausung abreissen zu helfen eingedenket.

[…] die Gemeinde ansuchet in weitern nach dem hier anschliessigen Kösten Uiberschlag auf ein für dem Herrn. Pfarrer zu erbauende Schupfen und Stallung, worzu von dem Religions Fond nichts genehmiget worden, an Materialien einen gnädigsten Beitrag.“ [2]

Abb. 1: Bauernhaus des Martin Gmeiner – Ausschnitt Hotterkarte 1782; Quelle: HU-MNL-OL-S 16-118. (Ausschnitt mit eigenen Markierungen)

Im August 1801 schloss die Gemeinde Oberrabnitz mit Martin Gmeiner einen Vergleich. Darin wurde festgelegt, dass Gmeiner sein Haus, das für den Bau des neuen Pfarrhofes benötigt wurde, an die Gemeinde abtrat. Als Entschädigung erhielt er 30 Gulden in bar. Zudem verpflichtete sich jeder Bauer des Ortes, ihn beim Neubau zu unterstützen, indem er zwei Fuhren Steine sowie zwei Stoß Stroh für das Dach lieferte.

Die Grundherrschaft hatte gegen dieses Vorgehen keine Einwände, da es für sie im Grunde belanglos war, ob der vorgesehene Platz für den Pfarrhof oder für ein Bauernhaus genutzt wurde. Sie erklärte sich daher bereit, das Vorhaben zu unterstützen. Für den geplanten Anbau einer Stallung und eines Wagenschuppens stellte die Herrschaft allerdings das Baumaterial nur gegen Bezahlung zur Verfügung.

„Vergleich: Heut am endegesetzten Tag und Jahr ist zwischen der ehrsamen Gemeinde Ober Rabnitz, dann dem dasigen Mitnachbarn Martin Gemeiner der gütige freiwillige Vergleich verabredet, und festgesetzet worden: Das der Martin Gemeiner seine Behausung neben dem Pfarrhof, zum nothwendigen Platz für das gnädigste resolvirte ordentlich aufzuführen kommende Pfarrhofs-Gebäude mit dem Beding abtretten wolle, dass ihm in baren Gelde 30 Gulden gezahlet werden sollen; dann übrigens zur Herstellung seines neuen Hauses ihn die Gemeinde in so weit beihilflich seye, womit denselben jeder Bauer 2 Fuhr Stein, und 2 St. Schaub verabfolgen wird. [2 St. Schaub = 2 Stoß Stroh – zum Dachdecken]

Urkund dessen ist die hieruntergestellte Fertigung – Sigl. Ober Rabnitz am 16ten August 1801; Martin Gmäner; Johann Szupper, Richter; Paul Janitsch, Geschworner; Hans Hendling Geschworner; [3]

Gutachten: Da der Inhaber des zum alten Pfarrhof benachbarten Hauses solches Vermög beiliegenden Vergleich freywillig abzutretten Willens ist, der hohen Herrschaft aber, ob zum Pfarrhof, oder Bauernhaus ein Platz vorgezeiget werde, gleichgültig seyn kann, könnte in das Ansuchen des Supplicanten gewilliget. … das anverlangte Bauholz, und Ziegl (für die Stallung) aber nur gegen Bezahlung des laufenden Preises zu verabfolgen erlaubt werden; Eisenstadt am 18 8bris 801″ [4]

Abb. 2: Vergleichsschrift der Gemeinde Oberrabnitz mit Martin Gmeiner über die Abtretung seines Bauernhauses; Quelle: EPA, DD 1801 / 4943

1802 wurde das Pfarrhaus mit Unterstützung des Religionsfonds gleich neben der Kirche gebaut. Das angrenzende Nachbarhaus des Martin Gmeiner wurde dafür abgerissen und bei der Ortsausfahrt Richtung Schwendgraben (neben dem heute noch stehenden ungarischen Feuerwehrhaus) neu erbaut (Gmuanahaus, Hausnummer 2).

Abb. 3: Innschrift Pfarrhof 1802; Quelle: PA Fraller, Oberrabnitz, Privatarchivalien

Übersetzung: Im Auftrag Franz II., Kaiser und apostolischer König, nach dem Patronatsrecht zu ewigen Ehren erbaut.

DD = 1000; CCCCCCC = 700; L = 50; VVVVVVV = 35; IIIIIIIIIIIIIIIII = 17;

1000 + 700 + 50 + 35 + 17 = 1802

Reparaturen und Anschaffungen für den Pfarrhof

Für die Verpflichtungen gegenüber Kirche, Pfarrhof und Schulhaus sowie für die Bereitstellung des Brennholzes wurde zwischen den Gemeinden Oberrabnitz und Karl im Jahr 1802 eine schriftliche Vereinbarung getroffen. Darin wurden die zu erbringenden Leistungen im Verhältnis drei zu eins aufgeteilt: Oberrabnitz hatte drei Viertel, Karl ein Viertel zu übernehmen. Als Ersatz für eine inzwischen entfallene Transportleistung, zu der die Gemeinde Karl zuvor an jedem vierten Sonntag verpflichtet gewesen war, musste sie jährlich zusätzlich vier Klafter Brennholz liefern.[5]

Bei kleineren Vorhaben, die vor allem den Pfarrhof betrafen, konnte sich der Pfarrer mitunter vorübergehend mit Mitteln seiner Filialkirche behelfen. Bei größeren und substanziellen Angelegenheiten hingegen, für die man sich an die Obrigkeit wenden musste, bedurfte es wiederholter Eingaben und beharrlichen Bittens.

Im November 1803 erhielt Pfarrer Johann Szep die Erlaubnis, 50 Gulden aus der Karler Kirchenkasse zu entnehmen und für die Anschaffung von Winterfenstern sowie für weitere notwendige Ausgaben im Oberrabnitzer Pfarrhaus zu verwenden. Die Genehmigung dazu erteilten Vertreter aus der Gemeinde Karl:

„Joseph Furtner, Richter in Karl; Johann Halling, Geschworener; Lorenz Hoschobf, Mitnachbar; Stephan Langer, Mitnachbar“, sowie durch den Notar Lorenz Schwarz, Schulmeister in Oberrabnitz.“ [6]

Um dem Pfarrer sein wirtschaftliches Auskommen zu erleichtern, verpflichteten sich die Gemeinden Oberrabnitz und Karl im Jahr 1807 zu einer zusätzlichen materiellen Unterstützung. Oberrabnitz hatte fünf Klafter gutes Hartholz als Brennholz, sechseinhalb Metzen Hafer und 14 Ellen Flachs im Gesamtwert von 16 Gulden und 3 Kreuzern beizusteuern. Die Gemeinde Karl verpflichtete sich zur Lieferung von acht Klaftern guten Hartholzes als Brennholz im Wert von 16 Gulden.[7]

Im Jahr 1829 wandte sich die Gemeinde Oberrabnitz mit der Bitte an den Bischof von Raab, dem Pfarrhaus einen Zuschuss für die Beschaffung von Brennholz zu gewähren. Aufgrund unvorhersehbarer Witterungsverhältnisse und der damit verbundenen Missernten, wie sie in dieser Gegend immer wieder vorkamen, sah sich die Gemeinde außerstande, die seinerzeit vereinbarte Lieferung von fünf Klaftern Brennholz weiterhin zu leisten.

„Unterzeichnete Gemeinde Ober Rabnitz hat sich laut Contract verbunden, ihrem Seelsorger zu seinem bessern Auskommen, weil die hiesige Pfarre sehr gering und ihr Einnahm nicht hinreicht seinem Stand gemäß leben zu können, 5 Klafter gutes und hartes Brennholz jährlich zu verabreichen.

Weil aber unterfertigte Gemeinde die dermaligen bedrangten Zeiten nicht vorsehen konnte, und nebstbei durch Hagel und Wassergüssen, die sich in hiesiger Gebirgs-Gegend oft malen ereignen, in ihren Grundstücken und Feldfrüchten merklich beschädiget wird, folglich die oberwähnten 5 Klafter Brennholz ihrem Seelsorger in Zukunft zu geben ausser Stande ist.

Die Filial Gemeinde Karl betreffend, kann selbe ihre versprochenen in besagten Contract enthaltenen 8 Klafter ihren Seelsorger leichter und mit weit geringerem Nachtheil jährlich verabfolgen, weil sie die Klafter nur nach österreichischer Maaß, die Klafter in der Höhe und Länge zu 5 Schuh, in der Breite zu 2 ½ Schuh und sehr klein gespaltet geben, folglich ihre 8 Klafter nach gewöhnlicher ungarischer 6 schuhichten Maaß nicht mehr als 4 12/27 Klafter ausmachen; überdies besizt sie eigene Gmein Waldungen, aus welchen sie dieselben hernehmen kann. Da hingegen die Ober Rabnitzer Gemeinde ihre Contract mässigen 5 Klafter, die Klafter zu 6 Schuh in der Höhe und Länge und in der Breite 3 Schuh gerechnet, ihrem Seelsorger jährlich leistet, und selbe um einen enormen Preis von der Grundherrschaft kaufen muss, nämlich die Klafter per 8 Gulden W.(iener) W. (ährung)

Daher bittet unterzeichnete arme Gemeinde Euer Bischöflichen Gnaden unterthänigst, womit selbe von der Leistung mehr besagter 5 Klafter Brennholz gnädigst enthoben werden möge. In tiefster Ehrfurcht ersterbern.

Euer bischöflichen Gnaden, Unterthänigst gehorsamste Gemeinde Ober Rabnitz; Georg Seidl, Richter in Ober Rabnitz; Michael Bleyer, Geschworner; Georg Gmeiner, Geschworner; Michael Gmeiner; Geschworner; Stephan Supper, Mitnachbar; Andreas Bleyer, Mitnachbar; Mathias Liebentritt, Geschworner;“

Die Gemeinde dürfte zwar von ihrer vertraglichen Verpflichtung entbunden worden sein, doch das Problem der Brennholzversorgung bestand offenbar weiterhin. Bereits ein Jahr später wandte sie sich in derselben Angelegenheit für Pfarrer Jakob Weber an die hochfürstliche Herrschaft.

Auch diese konnte dem Ansuchen nicht entsprechen und begründete ihre Ablehnung damit, dass das hochfürstliche Haus bereits mit zahlreichen Patronatsverpflichtungen belastet sei und daher keine weiteren Kirchen übernehmen könne, die einem anderen Patronat unterstanden. Die Gemeinde wurde deshalb an den Religionsfonds als zuständigen Patron zurückverwiesen, um dort um eine Verbesserung des pfarrlichen Einkommens anzusuchen. [8]

Im mittlerweile in die Jahre gekommenen Pfarrhaus waren immer wieder kleinere und größere Reparaturen notwendig. Für diese Arbeiten bemühte man sich regelmäßig um finanzielle Unterstützung aus dem Religionsfonds. Allerdings waren solche Ansuchen nicht immer von Erfolg gekrönt.

Im Jahr 1833 konnten schließlich einige dringend notwendige Reparaturarbeiten am Pfarrhaus durchgeführt werden. Dabei wurde eine Dachreparatur vorgenommen, das Gitter bei zwei Öfen erneuert und ein grünglasierter, viereckiger Ofen mittlerer Klasse mit Kuppel aufgestellt. Auch drei Rahmen für Winterfenster für das geistliche Zimmer waren „… wegen Mangel des Pfarrbrennholzes höchst nothwendig“.[9]

Für die Genehmigung von Unterstützungsgeldern für anstehende Reparaturen oder Anschaffungen ging Pfarrer Franz Neuwirth mitunter eigene Wege. So etwa im Jahr 1854, als er einen Sparherd für das Pfarrhaus anschaffte – eine Maßnahme, die später durch einen Erlass der Ödenburger k.k. Statthalterei-Abteilung dokumentiert wurde.

Um den Rauch im Pfarrhaus zu vermeiden, der durch das offene Herdfeuer entstand, erkannte das Bezirksbauamt die Anschaffung eines gusseisernen Sparherdes als notwendig an. Daraufhin wurde eine Stellungnahme des Maurermeisters Anton Spieß eingeholt, der die Kosten hierfür mit 40 bis 50 Gulden Konventionsmünze veranschlagte. Pfarrer Neuwirth ersuchte anschließend über das bischöfliche Ordinariat, ihm die erforderliche Summe von 45 Gulden aus dem Religionsfonds zu bewilligen.

Da ihm die Bearbeitung seines Gesuchs zu lange dauerte, entschloss sich der Pfarrer, den Sparherd auf eigene Initiative anzuschaffen und in seiner Küche einbauen zu lassen. Die dafür angefallenen Kosten fielen jedoch deutlich höher aus als vom Maurermeister veranschlagt, nämlich 70 Gulden für den Herd und 12 Gulden für den Einbau – also insgesamt 82 Gulden. Diesen Betrag beantragte er anschließend zur Rückerstattung.

Da der Pfarrer einen deutlich teureren Sparherd in Rechnung stellte und zudem eigenmächtig gehandelt hatte, vertrat die Statthalterei die Ansicht, ihm lediglich den ursprünglich veranschlagten Höchstbetrag von 50 Gulden zu bewilligen und diesen im folgenden Jahr auszuzahlen.

„Zur Vermeidung des Rauches welches bei der Anwendung eines offenen Heerdfeuers regelmäßig in der Küche des Ober Rabnitzer Pfarrhauses entstand, wurde von Seite des betreffenden Bezirksbauamtes die Beischaffung eines tragbaren Spaarheerdes von Gußeisen für nothwendig erkannt, und noch über Auftrag der bestandenen Vormaligen Statthalterei zu Ofen die Äußerung des Maurermeisters Anton Spiess eingeholt, welcher die Kosten dieses Spaarheerdes auf 45 – 50 Gulden C.[onventionelle] M.[ünze] anschlug, demnach der Ober Rabnitzer Pfarrer im Wege des Raaber bischöflichen Ordinariates die Bitte stellte, ihm zur Anschaffung des in Rede stehenden Spaarheerdes die Summe von 45 Gulden  C.M. aus dem Religionsfonde zu bewilligen.

Mittlerweile hat der erwähnte Pfarrer ohne die hierortige Genehmigung abzuwarten, sich einen Spaarheerd verschafft und denselben in seiner Küche einsetzen lassen, wofür derselbe jedoch laut der eingesendeten, und in der Anlage mitfolgenden Quittungen nicht 45 Gulden C.M. um welche er ursprünglich ansuchte, sondern für den Spaarheerd allein 70 Gulden und für die Einsetzung desselben in der Küche an Maurerlohn… 12 Gulden  folglich zusammen… 82 Gulden C.M. ausgeben zu haben nachweiset.

Da sich der genannte Pfarrer sonach einen weit kostspieligeren Spaarheerd angeschafft hat, als ursprünglich durch den Sachkundigen Maurermeister in Antrag gebracht und für nothwendig erachtet wurde, so findet diese Statthalterei-Abtheilung dem genannten Pfarrer welcher ohne Vorangegangener hierortigen Bewilligung in dieser Angelegenheit eigenmächtig gehandelt hat, nur das ursprünglich in Antrag gebrachte Maximum von 50 Gulden  C.M. zu bewilligen, die Löbl. K.K. Finanz-Landes-Direkzions-Abtheilung wird in Folge dessen diensthöflich ersucht, dem Ober Rabnitzer Pfarrer Franz Neuwirth als Ersatz der gehabten und bereits verrechneten Auslagen für einen in der Küche des dortigen Pfarrhauses beigeschafften Spaarheerd den Betrag von 50 Gulden C.M. d.s. fünfzig Gulden aus der für das N.[ächste] J.[ahr] 855 bemessenen Dotazion [Bereistellung] des Religionsfondes bei dem Pullendorfer Steueramte gegen ungestempelte Quittung ausfolgen, und diesen Betrag reel in Ausgabe stellen zu lassen.“ [10]

Der Herr Pfarrer vertrat jedoch die Ansicht, dass er als äußerst dürftig gestellter Pfründer unmöglich auf die 82 Gulden verzichten konnte. Da sich die Auszahlung der bewilligten Vergütung voraussichtlich noch längere verzögern würde, ersuchte er um die Erlaubnis, den von ihm bereits aufgebrachten Betrag bis zur erfolgten Rückvergütung einstweilen aus dem Vermögen der Filiale Karl auszuborgen. Dies erschien ihm als das einfachste Mittel, um zu seinem Recht zu gelangen und sich zumindest vor einer weiteren Demütigung durch die übermächtige Bürokratie zu bewahren.

„Weil ich nun ein äußerst dürftig gestellter Pfründner die für das aerarische Haus verausgabte namhafte Summe von 82 Gulden  C.M. ohne Nachtheil niemals, in diesen Tagen des freiwilligen Anlehens aber gar nicht entbehren kann, die hochlöbliche Vergütung aber noch sehr lange auf sich warten lassen dürfte – so bitte ich Euer Bischöfliche Gnaden wollen geruhen zu erlauben: dass ich mich nichtweilen und bis zur erfolgten Vergütung aus dem Gotteshaus Vermögen der Filiale Karl zahlhaft mache und die wann immer zu erfolgende hochlöbliche Vergütung wird unverweilt der Kirchen Kassa zugefüget werden – fürwahr ein einfaches u. billiges Mittel dem armen Pfarrer zu dem Seinigen zu verhelfen, und vor der allmächtigen Bureaukratie wenigstens eine Kniebeugung zu ersparen. Euer Bischöfliche Gnaden, allerunterthänigster dankschuldigster Sohn, Franz Neuwirth, Pfarrer in Oberrabnitz.“ [11]

Ein im Jahr 1855 vorgelegter Kostenüberschlag für die am Pfarrhaus geplanten Reparaturarbeiten wurde von der Bau-Direktionsabteilung geprüft. Da einige Änderungen als zweckmäßig und notwendig erachtet wurden, erstellte dieselbe Behörde einen neuen Bauplan samt überarbeitetem Kostenanschlag. Dabei wurden jedoch weder Hand- noch Zugrobot berücksichtigt, da diese von den Gemeinden unentgeltlich bereitzustellen waren. Die anschließenden Reparaturarbeiten im Umfang von 1.173 Gulden betrafen vor allem das Dach des Pfarrhauses, das vollständig erneuert wurde. Das Holz des alten Dachstuhls sollte anschließend versteigert werden.[12]

Pfarrer Franz Neuwirth, ein sehr literarisch veranlagter Geistlicher, hatte bereits in früheren Jahren mehrfach in der Friedenszeitung Abhandlungen über die Pragmatik der Könige von Ungarn veröffentlicht. In einem Schreiben an den hochwürdigsten Herrn Bischof kündigte er an, diese Veröffentlichungen zusammen mit weiteren einschlägigen Beiträgen in einem Band zu vereinigen und dem Druck zu übergeben. Zugleich bat er den Bischof, die geplante Widmung dieses Werkes anzunehmen, und versicherte, die Arbeit innerhalb von sechs bis acht Wochen vollenden zu können.

Im Jahr 1857 erschienen die gesammelten Werke schließlich in einem 234 Seiten umfassenden Buch unter dem Titel: „Mehrhundertjähriger Kampf der Adelsaristokratie gegen das Königtum“.[13]

Vergrößerung Pfarrhof/Pfarrgarten im Jahr 1858

Im Jahr 1858 wurde beschlossen, den Pfarrhof und den dazugehörigen Pfarrgarten zu vergrößern. Der genaue Anlass für diese Maßnahme konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden. Wie bereits beim Neubau im Jahr 1801 war es auch jetzt wieder erforderlich, das benachbarte Bauernhaus zu erwerben und abzutragen. Diesmal handelte es sich um das Anwesen des Johann Brandl, das gegen eine angemessene Geldentschädigung sowie die Zusicherung eines geeigneten Bauplatzes übernommen wurde. Brandl erhielt als Ersatz eine Fläche in der damals herrschaftlichen Hutweide namens „Kirchengraben“.

Abb. 4: Bauerhaus des Johann Brandl – Ausschnitt Hotterkarte 1856; Quelle: https://maps.arcanum.com/en/map/ (Ausschnitt mit eigenen Markierungen)

Da zum Zeitpunkt der Abwicklung bereits die Kommassierungsarbeiten im Hinblick auf die bevorstehenden Urbarialverhandlungen im Gange waren, gestaltete sich die im Jahr 1858 erfolgte Grundstückszuteilung aufgrund der noch ungeklärten Eigentumsverhältnisse schwierig. Letztlich konnte jedoch das Brandlhaus neben dem Pfarrhof abgetragen und an seinem neuen Standort im Kirchengraben wiedererrichtet werden, wo es die Hausnummer 42 erhielt. [14]

Abb. 5: Baustelle im Kirchengraben – Brandl; Quelle: EPA, DD 1858 / 4544

Renovierungsarbeiten 1935 – 1956

Im April 1935 fasste der Gemeinderat den Beschluss, den Pfarrhof einzuzäunen. Die dafür notwendigen Zaunpfähle und Spangen sollten von der Ortsbevölkerung bis spätestens 25. April beigeschafft und hergerichtet werden. Die Einteilung der Lieferung erfolgte wie folgt:

Von Hausnummer 2 (Johann Liebentritt) bis Hausnummer 52 hatte jedes Haus 1 Stück Spange mit 4 m Länge sowie 5 Rundstecken zu liefern.

Die Hausnummern 53 (Johann Pfneisl), 54 (Josef Fraller), 55 (Josef Fraller) und 56 (Peter Brandl) hatten je 25 Rundstecken zu stellen.

Die Kleinhäusler wurden zur Lieferung von je 15 Rundstecken verpflichtet.

Von Hausnummer 57 (Stefan Halling) bis Hausnummer 74 (Franz Bleier) hatte jedes Haus 1 Stück Gartenseil und 5 Rundstecken zu richten.[15]

Im selben Jahr wurden die beiden vorderen Pfarrhofzimmer von Malermeister Gall aus Kirchschlag neu ausgemalt. Auch Tischlermeister Albert Puhr, Haus Nr. 43, war für die Pfarre tätig und fertigte drei neue Türen an. Die Kosten für diese Arbeiten wurden vom Religionsfonds getragen. Im Jahr 1937 konnte außerdem für die Pfarrküche ein neuer Herd angeschafft werden, dessen Finanzierung ebenfalls aus Mitteln des Religionsfonds erfolgte. Leider zeigte sich bald, dass er beim Backen nicht die gewünschte Leistung erbrachte.[16]

Im März 1939 wurden die beiden hinteren Zimmer um 50 Reichsmark neu ausgemalt. Auch der Ofen bedurfte einer Ausbesserung und wurde von Herrn Supper aus Kirchschlag mit neuen Schamottesteinen instand gesetzt, sodass er wieder gut wärmte. Die Kosten dafür beliefen sich auf 30 Reichsmark.[17]

Im November 1942 erhielt die Kanzlei einen neuen Kachelofen, der von Herrn Laschitz aus Weingraben gesetzt wurde. Der Ofen stammte ursprünglich aus der hiesigen Volksschule.[18]

1948 ist es dann endlich gelungen, einen neuen Backofen in der Pfarrküche aufzustellen. Die Kosten von rund 800 Schilling wurden durch Opfergänge gedeckt. Allein die Eisensachen für diesen Herd kosteten 400 Schilling. Aufgestellt wurde er von Maurer Andreas Bleier, Haus Nr. 20, und Franz Halling, Haus Nr. 35..[19]

Im Sommer 1952 wurde im Zuge der Erneuerung des örtlichen Stromnetzes und dessen Anschlusses an die NEWAG auch der Pfarrhof an das neue Netz angeschlossen. Die Beleuchtungskörper wurden kostenlos zur Verfügung gestellt, und bei der Ausführung der Arbeiten nahm man auf die persönlichen Wünsche des Herrn Pfarrers Rücksicht. Die anschließend notwendigen Malerarbeiten führte Malermeister Alois Bauer aus Steinberg Ende Oktober zum Preis von 1.400 Schilling aus.[20]

Im Oktober 1955 legte der Pfarrkirchenrat einen außerordentlichen Haushaltsplan für das Jahr 1956 vor. Hintergrund war die für Mai angekündigte kanonische Visitation, vor der im Pfarrhof noch notwendige Renovierungsarbeiten durchgeführt werden sollten. Betroffen waren das Gassentor samt Tür, die Mauer an der Gassenfront, der Zaun zwischen Vorder- und Hinterhof sowie der Zaun entlang des Kirchenbaches. Hinsichtlich der Finanzierung erklärte Herr Pfarrer, dem Pfarrkirchenrat stünden aus den ordentlichen Einnahmen und den bisher ersparten Geldern etwa 7.000 Schilling zur Verfügung. Der noch fehlende Betrag von 5.000 Schilling sollte bei der Apostolischen Administration erbeten werden.[21]

Mit den Renovierungsarbeiten wurde noch im November 1955 begonnen. Das Gassentor samt Tür fertigte Zimmermeister Josef Kallinger aus Karl an, tatkräftig unterstützt von Zimmermann Anton Bader aus Draßmarkt. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 2.500 Schilling.

Die beiden schadhaften Torsäulen mitsamt dem morschen eichenen Träger wurden abgetragen und neu aufgemauert. Sie erhielten eine Eisenbetondecke und ein schützendes Dach; auch das Fundament wurde mit einer Betonunterlage verstärkt. Die Maurer- und Betonarbeiten führte Johann Brandl, Haus Nr. 42, aus, unterstützt von seinem Sohn Johann, dem Mesner. Von beiden wurde auch die Ziegelmauer an der Gassenfront gründlich renoviert. Die Kosten betrugen 1.700 Schilling.

Abb. 6: Pfarrhof vor der Renovierung; Quelle: PA Fraller, Oberrabnitz, Privatarchivalien

Im Frühjahr 1956 wurde auch der Zaun, der den Vorder- vom Hinterhof trennt, erneuert. Anstelle des bisherigen Drahtzaunes, der mit eichenen Backsteinen gestützt und verbunden war, errichtete Zimmermeister Josef Kallinger aus Karl einen neuen Lattenzaun aus Föhrenholz, wobei die Pfosten wiederum aus Eichenholz gefertigt wurden. Die Kosten beliefen sich auf 1.900 Schilling. Geliefert wurde der Zaun unbehandelt; um die Ausgaben niedrig zu halten, erhielt er seinen grünen Anstrich durch das Hauspersonal.

Anschließend wurde auch der Zaun, der teils die Kirche und in seiner Verlängerung den Obstgarten umschloss, von Grund auf erneuert. Auf einer Länge von 150 Metern errichtete man einen 1,5 Meter hohen Drahtzaun, dessen Pfosten aus Eichenholz gefertigt waren. Die Kosten beliefen sich auf 6.100 Schilling. Die Arbeiten erfolgten unter der Leitung von Johann Fraller, Haus Nr. 55, der zu dieser Zeit Kassier des Pfarrkirchenrates war. Bei den Arbeiten halfen Bürgermeister Stefan Hettlinger, Haus Nr. 8, Johann Fraller, Haus Nr. 68, Johann Seidl, Haus Nr. 16, sowie Wagnermeister Johann Seidl, Haus Nr. 46, mit.[22]

Im Juni 1964 wurde ein Telefonanaschluss in den Pfarrhof eingeleitet – Kostenpunkt 682 Schilling.[23]

Im Mai 1966 wurde der Pfarrhof an das öffentliche Wasserleitungsnetz angeschlossen – Kostenpunkt 2.000 Schilling.[24]

Renovierungsarbeiten 1984 – 1986

In den Jahren 1984 bis 1986 wurden am Pfarrhof umfassende Renovierungsarbeiten durchgeführt. Zunächst wurde der alte Holzschuppen abgetragen und seitlich neben dem Kirchenbach ein neues Nebengebäude errichtet. Darüber hinaus erfolgten die Erneuerung beziehungsweise Renovierung des Daches, des Kamins, der Fassade, sämtlicher Fenster, der Eingangstür und der Kellerfenster. Auch die Elektroinstallation wurde erneuert, und sowohl innen als auch außen wurden umfangreiche Malerarbeiten vorgenommen. Zusätzlich wurden die Gartenmauern, der Hof und der Eingangsbereich gründlich instand gesetzt.

Die Gesamtkosten für diese Arbeiten betrugen 660.646 Schilling. Davon entfielen auf das Bischöfliche Ordinariat 405.000 Schilling, die Pfarre Oberrabnitz 100.000 Schilling, die Großgemeinde Draßmarkt 50.000 Schilling, die Sammelaktion in Oberrabnitz 90.252 Schilling, jene in Karl 12.400 Schilling sowie auf Zinsen von 2.994 Schilling.[25]

Die maßgeblich Beteiligten waren Geistl. Rat Georg Fennes, Ortsvorsteher Johann Gmeiner, Haus Nr. 78 sowie die Kirchenratsmitglieder Josef Gmeiner, Haus Nr. 34, Gottfried Kogler, Haus Nr. 51, Berta Supper Haus, Nr. 64 und Anna Kogler, Haus Nr. 69. Neben den zahlreichen Helfern, die mehr als 1.000 freiwilligen Arbeitsstunden geleistet hatten, zeigte auch Johann Fraller, Haus Nr. 14 großes Engagement, indem er alle Ausschreibungen durchführte.[26]

Renovierungsarbeiten 1998 – 2002

Die Adaptierungsarbeiten, wie sie in den Jahren 1997/98 eingereicht wurden, gingen auf eine Initiative unseres damaligen hochwürdigen Herrn Diözesanbischofes Dr. Paul Iby im Rahmen eines Gesprächs mit dem Pfarrgemeinderat bei der Visitation 1993 zurück. Anlässlich dieser Visitation sollte nämlich neben der Kirche auch der Pfarrhof in neuem Glanz erstrahlen. Durch ein Hochwasserereignis im September 1991 wurde jedoch die Kirche derart in Mitleidenschaft gezogen, dass die damals für beide Objekte geplante Investitionssumme ausschließlich für die Kirche aufgewendet werden musste und die Renovierung des Pfarrhofes daher zurückgestellt werden musste. Auf die Frage, was mit dem Pfarrhof geschehen solle, meinte der hochwürdige Herr Bischof damals:

„Mein Vorschlag wäre eine kleine Wohneinheit, wo sich einmal ein Wanderpriester niederlassen kann, und einen Saal für Aktivitäten der Pfarrgemeinde.“ [27]

Die eingereichten Renovierungsarbeiten umfassten eine Totalsanierung des Pfarrhofes einschließlich der Trockenlegung und zogen sich bis in das Jahr 2002 hin. Die Trockenlegung wurde im Durchschneideverfahren an den Außen- und Innenmauern mit anschließender Flächenabdichtung durchgeführt. Der Dachboden wurde entrümpelt, die Bundträmme verstärkt, die alte Selch abgetragen und der Rauchfang instand gesetzt.

Im Inneren schlug man den schadhaften Putz ab und führte die notwendigen Adaptierungsarbeiten an den tragenden Wänden durch, die sich aufgrund des überwiegend vorhandenen Natursteinmauerwerks als besonders schwierig erwiesen. Sämtliche Räume erhielten eine neue Heizung mit Gastherme und Flüssiggastank. Die sanitären Anlagen in der Wohnung (WC, Dusche und Küche) wurden durch ein Gäste-WC im Stiegenhaus ergänzt, wofür auch ein Kanalanschluss hergestellt werden musste.

Der schadhafte Deckenputz der Tram- und Dippelbaumdecke wurde entfernt und durch eine Wärmedämmung mit abgehängter Decke ersetzt. Der Haupteingang mit Stiegenaufgang musste neu gestaltet werden. Ebenso war es notwendig, die Elektroinstallation ab dem Zählerkasten neu zu planen und zu verlegen. Anschließend erhielten die Räume neuen Grob- und Feinputz. Im Hof wurde die Fassade bis in eine Höhe von 1,5 bis 2,2 Metern saniert. Schließlich mussten auch die durch Feuchtigkeit zerstörten Fußböden samt Beschüttung vollständig abgetragen und erneuert werden.[28]

Der Gesamtaufwand für die Renovierungsarbeiten belief sich auf 169.400 €. Die Finanzierung erfolgte durch verschiedene Quellen: Die Diözese stellte 66.932 € bereit, die Eigenleistung der Pfarre Oberrabnitz betrug 36.336 €, die Groß-Gemeinde leistete 7.994,- €, aus der Wohnbauförderung konnten 21.802 € gewonnen werden. Die Haussammlung erbrachte 7.267 €, und durch einen Grundverkauf wurden weitere 29.069 € aufgebracht.[29]

Die handelnden Personen seitens Pfarrgemeinderat waren: Peter Predl Ratsvikar und Vorsitzender Stellvertreter; Hermine Mandl; Josef Kogler; Astrid Pfneiszl; Christine Pfneiszl; Franz Altenburger; Helga Engelmann; Rosa Gmeiner; Carmen Gmeiner; Hermine Liebentritt; Gottfried Kogler; Maria Supper;

Die politischen Gemeinde war vertreten durch: Franz Wiedenhofer, Bürgermeister der Groß-Gemeinde Draßmarkt-Karl-Oberrabnitz; Helmut Supper, Ortsvorsteher Oberrabnitz;[30]

Anmerkungen

[1] Egyházmegyei Levéltár – Györ, Acta Parochialia, IX_doboz
[2] EPA, DD, 1801, 3943
[3] Vgl. ebd.
[4] Vgl. ebd.
[5] Egyházmegyei Levéltár – Győr, Acta Parochialia, IX_doboz
[6] Vgl. ebd.
[7] Egyházmegyei Levéltár – Győr, Acta Parochialia, IX_doboz
[8] Vgl. ebd.
[9] Vgl. ebd.
[10] Vgl. ebd.
[11] Vgl. ebd.
[12] Vgl. ebd.
[13] Österreichische Nationalbibliothek, blf, 18561223
[13] EPA, DD, 1858, 4544
[15] PA Fraller, Oberrabnitz, Gemeindearchivalien
[16] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[17] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[18] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[19] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[20] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[21] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[22] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[23] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[24] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[25] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[26] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[27] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[28] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[29] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien
[30] PA Fraller, Oberrabnitz, Pfarrarchivalien

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