Geschichte
Häuser
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Der Ortskern von Oberrabnitz dürfte bereits im Zuge der ursprünglichen Besiedlung in jenem Ausmaß angelegt worden sein, in dem er bis heute erhalten geblieben ist. Aus den Urbarien, Grundbüchern und späteren Hotterplänen lässt sich schließen, dass der Zuwachs an Häusern über die Jahrhunderte bis zum Ende der feudalen Zeit ausschließlich innerhalb dieses Ortskerns erfolgte.
Dabei wurden die ursprünglich wenigen, jedoch größeren Hausparzellen samt den dazugehörigen Hausgründen – den sogenannten Ansässigkeiten – sukzessive geteilt. Auf diese Weise entstanden aus einer Wirtschaft zwei selbstständige Wirtschaften.
Die Agrarbevölkerung war untereinander rechtlich gleichgestellt und unterschied sich vor allem durch die Größe ihrer Ansässigkeit. Dementsprechend konnte zwischen etwas wohlhabenderen und ärmeren Untertanen differenziert werden. [1]
Abteilen bzw. zerteilen der Ansässigkeiten
Mit Ausnahme weniger Häuser, die ihre ursprüngliche Größe bis heute bewahrt haben, wurden in Oberrabnitz sämtliche Ansässigkeiten geteilt. Diese Teilungen erfolgten im Zuge von Erbteilungen unter Geschwistern und konnten ausschließlich mit Zustimmung des Grundherrn vorgenommen werden.
Wie aus dem Urbar von 1640 hervorgeht, verfügten die Bauern in Oberrabnitz lediglich über eine Viertel-Ansässigkeit und zählten damit bereits früh zu den Kleinbauern der Herrschaft. In den darauffolgenden Jahrhunderten führten Erbschaften, Verkäufe und weitere Teilungen wiederholt zu Veränderungen der Besitzverhältnisse sowie der Größe der Ansässigkeiten.
Durch die fortschreitende Zerteilung der Ansässigkeiten wurde der Großteil der Wirtschaften in Oberrabnitz auf eine Achtel-Ansässigkeit reduziert. Dadurch geriet die wirtschaftliche Existenz der betroffenen Familien mitunter bereits ernsthaft in Gefahr. [2]
Während die Herrschaft die Zerteilung der Ansässigkeiten zunächst durchwegs genehmigte, da sich dadurch die Einnahmen aus dem Hauszins erhöhten, wurde diese Entwicklung später zunehmend kritisch beurteilt. Wie verschiedene Amtsberichte belegen, wurden solche Ansuchen nicht mehr ausnahmslos bewilligt.
So richtete Joseph Pfneißl [Besitzer des Hauses Nr. 53] im Jahr 1801 ein Gesuch an die Herrschaft, seine Ansässigkeit teilen zu dürfen. Daraufhin wandte sich der Lackenbacher Verwalter Max Nogal mit folgendem Schreiben an seine Direktion:[3]
„Unterthänigster Lackenbacher Amts Bericht!
Auf die hier beigeschlossene Instancz des Ober Rabnitzer Unterthans Joseph Pfneißl, in welcher er um vertheillung seiner in 3/8 Lehn bestehenden Behaußung bittet, berichte gehorsamst; dass der selbe, zu seinem erwähnten 3/8 Lehen Haus nicht mehrer, dan 6 ½ Joch Hauß Aecker auf 2 Mettzen gerechneter, dan 3 ½ Tagwerk Wiesen besitzet; wenn nun dieses Haus zertheillet werden sollte, so bleiben auf einen Wirth nur 3 ¼ Joch Acker, und 1 ¾ Tagwerk Wiesen, von welchen abermahlen jährlichen 1 1/12 Joch Acker in Brachen bleiben muß, mithin hat jeder deren selben jährlichen nur 2 1/6 Joch Acker, und 1 3/4 Tagwerk Wiesen zu genissen;
Ob sie sich nun von diesen mit ihren Weib und Kindern erhalten können, lasse ich es einer höheren beurtheillung über; ich, meines erachtens glaube, daß die hohe Herschaft in gewährung der Bitte, des Bittstellers, nur Bettler, und Holz Diebe vermehren wird.
Lakenbach am 20. März 1801, Max Nogal Verwalter
Auf die Instanz: In diese Bitte wird nicht gewilliget.“
Im Jahr 1813 beabsichtigte Paul Janitsch [Besitzer des Hauses Nr. 67], das zu seiner Ansässigkeit gehörende zweite 1/8-Lehenhaus [Nr. 3] wieder davon abzutrennen. Dieses hatte er 15 Jahre zuvor in desolatem Zustand käuflich erworben. In der Folge war es von der Herrschaft mit seinem Haus [Nr. 67] zu einer Viertel-Ansässigkeit vereinigt worden.
Nun wollte Paul Janitsch das öde Haus einem seiner Söhne als Heiratsgut übergeben. Dieser sollte das baufällige Gebäude abbrechen und an dessen Stelle ein neues Wohnhaus errichten.
Die Anmerkung im Amtsbericht des Lackenbacher Verwalters Johann Michael Krembs lautete: [4]
„Das dem bestehenden hohen Normale zuwider opinionirende Verwalteramt sollte berechnen:
Dass in Ober Rabnitz 1/8 Lehen Appertinenzien [Hofstätte] zur Lebensunterhalt einer Familie kaum die nöthigen Brodfrüchten ertragen. Folglich werden mit der Zertheilung, die seit vielen Jahren, wegen der Gewinnung des ellenden 1f [1 Gulden] Hauszinses in abesum gekommen ist nur die Bettelfamilien vermehrt – darum ist man mit demselben nicht einverstanden.
Auf die Instanz: In das Gesuch des Bittstellers wird nicht gewilliget“
Das Haus Nr. 3, das bis zum Ende der feudalen Zeit wirtschaftlich mit dem Haus Nr. 67 verbunden blieb, wurde erst nach der Aufhebung der Grundherrschaft, vom Besitzer Mathias Seidl als Bauplatz an seine Tochter Theresia übergeben. Mathias Seidl war mit Maria Janitsch vom Haus Nr. 67 verheiratet.
Die Tochter Theresia heiratete Franz Liebetritt vom Haus Nr. 62. Gemeinsam errichteten sie um 1870 auf diesem Bauplatz das Haus Nr. 3.
Häuserlisten
Im Urbarium von 1640 sind 28 Bauernhäuser verzeichnet. Davon befanden sich 21 im Besitz des Fürsten Esterházy mit Herrschaftssitz in Landsee-Lackenbach, während die übrigen 7 Häuser Georg Csömötey, dem Besitzer von Tabor-Unterloisdorf-Mannersdorf, gehörten, zu dessen Besitz auch die Kleinherrschaft Unterrabnitz zählte. Darüber hinaus werden zwei Halterhäusl, eine Mühle sowie eine Schmiede angeführt. [5]
Im Urbarium von 1653 sind 30 Bauernhäuser verzeichnet. Der Zuwachs um zwei Häuser gegenüber dem Urbarium von 1640 ist darauf zurückzuführen, dass die Häuser mit den Hausnummern 6 und 59 geteilt wurden. Dadurch entstanden die Nachbarhäuser mit den Hausnummern 5 und 60. [6]
Das Urbarium von 1767 verzeichnet 44 Bauernhäuser. Davon befanden sich 32 im Besitz des Fürsten Esterházy, während die anderen 12 dem Baron Kaspar von Inkey mit Herrschaftssitz im Kastell Unterrabnitz gehörten.
Auch hier ist der Zuwachs an Bauernhäusern auf die Teilung bestehender Ansässigkeiten zurückzuführen. Betroffen waren die Häuser mit den Hausnummern 12, 14, 16, 17, 26, 28, 30, 51, 56, 61, 65 und 67. Dadurch entstanden die jeweiligen Nachbarhäuser mit den Hausnummern 11, 13, 15, 17, 27, 29, 31, 52, 57, 62, 66 und 68. Neu hinzu kamen außerdem die Häuser mit den Hausnummern 19, 73 und 74. Das Haus mit der Hausnummer 3 war zu dieser Zeit bereits öde. Anzumerken ist, dass mit der Hausnummer 17 der Platz im Pfarrhof gemeint ist, auf dem ursprünglich nur ein Haus stand. Dieses wurde später ebenfalls geteilt, sodass ein zweites Haus entstand.
Zusätzlich werden hier noch fünf Söllner ohne eigenes Haus angeführt, die dem Fürsten Esterházy unterstanden, sowie drei Söllner, die dem Baron Inkey angehörten. [7]
Im Jahr 1793 erwarb Fürst Esterházy auch die Inkey’schen Häuser. Damit befanden sich fortan sämtliche Häuser in Oberrabnitz in seinem Besitz. Bis zum Ende der Grundherrschaft im Revolutionsjahr 1848 blieb er somit alleiniger Grundherr des Ortes. [8]
Im Gabenschein von 1830 sind 51 Bauernhäuser verzeichnet. Der Zuwachs ist auf die Teilung der Häuser mit den Hausnummern 8, 10, 22, 54, 63, 69 und 71 zurückzuführen. Dadurch entstanden die Nachbarhäuser mit den Hausnummern 7, 9, 23, 55, 64, 70 und 72.
Neu hinzu kamen außerdem ein Hofstatthäusl mit der Hausnummer 32, das Försterhaus mit der Hausnummer 75, die Schule mit der Hausnummer 18 sowie das Pfarrhaus. [9]
Die Söllner im Dorf
Wenn ein Hauswirt mehrere Kinder hatte, blieb den jüngeren zumeist keine andere Möglichkeit, als ein Handwerk zu erlernen oder als Knecht beziehungsweise Magd zu arbeiten. Beides konnten sie entweder am elterlichen Hof ausüben, wo ihnen das Wohnen als zweite Familie gestattet war, oder sie mieteten sich bei einem anderen Bauern ein beziehungsweise verdingten sich in der Fremde.
Söllner mit Haus
Für Oberrabnitz lassen sich anhand der Abgabenscheine sowie der Eintragungen in den Waisenbüchern, in denen die Verlassenschaftsabhandlungen festgehalten wurden, lediglich zwei Söllner mit einer eigenen Hofstatt- beziehungsweise Holdenwohnung nachweisen.
Der erste war der Wagnermeister Josef Supper aus dem Haus Nr. 4. Er erhielt um 1783 einen Bauplatz für ein Hofstatthäusl, aus dem später das Haus Nr. 32 hervorging. In diesem Haus wurde das Wagnerhandwerk über mehrere Generationen hinweg ausgeübt.
Der zweite war der Leinwebermeister Ignatz Maschler. Mit Zustimmung seines Vaters Kaspar Maschler errichtete er um 1830 gemeinsam mit seiner Frau Barbara eine Holdenwohnung am hinteren Ende des Bauernhauses Nr. 24 (im Fuchsgraben – heute Berggasse). Vor der Errichtung dieser Holdenwohnung war Ignatz Maschler im Haus Nr. 54 eingemietet. Sein älterer Bruder Jakob übernahm die Wirtschaft auf dem Bauernhaus Nr. 24 von den Eltern Kaspar Maschler und Anna geborene Hendling. [10]
Söllner ohne Haus
Eine Unterkunft zur Miete im Dorf zu finden, gestaltete sich jedoch schwierig, da nur wenig Wohnraum zur Verfügung stand. Zudem konnte ein Handwerk in gemieteten Räumlichkeiten oftmals nur eingeschränkt ausgeübt werden.
Für die Unterbringung von Mietern wurden vor allem Häuser herangezogen, die vorübergehend unbewohnt waren oder nicht vollständig genutzt wurden. Dazu zählte beispielsweise das Haus Nr. 54, das aufgrund fehlender Nachkommen über längere Zeit leer stand. Ebenso wurde das Haus Nr. 19 genutzt, nachdem dessen Besitzer in die Crida geraten war. Auch das Haus Nr. 15 kam als Unterkunft infrage, nachdem dessen Besitzerin im Jahr 1832 an der Cholera verstorben war und dort nur mehr ihre Waisenkinder lebten. Darüber hinaus wurde zeitweise auch das Gemeindehaus zur Vermietung angeboten. [11]
Auszüge aus den Gabenscheinen, in denen die Mieter mit ihren urbarialen Schuldigkeiten – „18 Tage Holdenrobath“ – eingetragen wurden, geben uns den Hinweis bei welchen Untertan sich ein Handwerker für eine gewisse Zeit eingemietet hatte.
Jakob Bleyer, geboren 1792 in Haus Nr. 5, heiratete Anna Maria Halling aus Karl. Der Weber war von 1822 bis 1831 als Mieter in Haus Nr. 19 und von 1832 bis 1834 in Haus Nr. 29. tätig.
Jakob Liebentritt, geboren 1800 in Haus Nr. 54, heiratete Veronika Gmeiner vom Haus Nr. 25. Als Schneider übte er sein Handwerk von 1832 bis 1834 auf dem Anwesen seiner Frau aus.
Stefan Pfneisl, geboren 1816 in Haus Nr. 22, heiratete Susanna Liebentritt vom Haus Nr. 62. Der gelernte Weber lebte mit seiner Familie als Inwohner in Hold; wo genau, ist jedoch nicht überliefert.
Georg Triebl, geboren 1806 in Haus Nr. 29, heiratete Anna Seidl vom Haus Nr. 12. Der Schneider übte sein Handwerk im Jahr 1845 im Gemeindehaus aus. Davor war er in Haus Nr. 15 eingemietet.
Paul Bleyer, geboren 1805, kam auf jenem Anwesen zur Welt, das bis 1858 im Pfarrhof stand. Das Haus musste dann der Pfarrhofvergrößerung weichen und wurde an einer anderen Stelle (im Kirchgraben – heute Am Graben) neu errichtet. Sein älterer Stiefbruder, der das Haus geerbt hatte, starb 1832 an der Cholera. Dessen Witwe heiratete in zweiter Ehe Johann Brandl aus Weingraben.
Dieser Paul heiratete 1840 Elisabeth Liebentritt vom Haus Nr. 25, die 15 Jahre jünger war als er. Sein Schuhmacherhandwerk übte er zunächst auf dem Anwesen seiner Frau aus. Im Jahr 1845 übersiedelte er mit seiner Werkstatt in das Haus Nr. 15.
Mit Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte sich unter den Söllnern zunehmend der Wunsch nach einem eigenen Haus, also nach dem Besitz einer Hofstatt ohne dazugehöriges Ackerland. Aus dieser Entwicklung ging der bis weit ins 20. Jahrhundert verbreitete Stand der „Kleinhäusler“ hervor.
Wie verschiedene Amtsprotokolle zeigen, war die Errichtung eines solchen Söllnerhauses jedoch mit zahlreichen Hürden verbunden und keineswegs so einfach, wie man vielleicht annehmen möchte. [12]
Johann Kess, gebürtig aus Würzburg, erhielt im Jahr 1812 von der zuständigen Herrschaft Lackenbach die Erlaubnis, in Oberrabnitz das Fassbinderhandwerk auszuüben und sich als Bindemeister niederzulassen. Bereits 1813 heiratete er eine Oberrabnitzerin und gründete eine Familie.
Da er sein Handwerk in Holdenschaft, also als eingemieteter Handwerker bei einem Bauern, ausübte, war er in seiner beruflichen Tätigkeit erheblich eingeschränkt. Aus diesem Grund richtete er im Jahr 1816 an die Grundherrschaft das Gesuch, ihm die Errichtung eines Kleinhäusels zu gestatten.
Im Bericht des herrschaftlichen Verwalteramtes wurde zwar festgehalten, dass die Vermehrung von Kleinhäuslern den grundsätzlichen Interessen der Herrschaft widerspreche. Da Johann Kess jedoch in der Umgebung von Oberrabnitz der einzige Fassbinder war, wurde ihm unter bestimmten Voraussetzungen die Bewilligung zur Errichtung eines Kleinhäusels in Aussicht gestellt. Zu diesen Bedingungen zählten die Bezahlung des Baugrundes, die Leistung von jährlich 18 Tagen Handrobot sowie der Verzicht auf den Bezug von freiem Brenn- und Bauholz. Unter diesen Auflagen konnte ihm ein Bauplatz zur Errichtung eines Kleinhäusels zugewiesen werden.
Die Antwort der Herrschaftlichen Direction lautete folgendermaßen: „In diesen den herrschaftlichen Grundsetzen zu wider laufende Gesuch wird nicht gewilliget“ [13]
Aus den Waisenbüchern geht hervor, dass die Familie später nach Langental-Oberpullendorf übersiedelte.
Im Jahr 1841 bemühten sich fünf Oberrabnitzer Inwohner um die Bewilligung zur Errichtung von Curialhäusern (Söllnerhäusern). Dabei handelte es sich um Jakob Pleyer von Haus Nr. 5, Paul Pleyer von jenem Haus welches im Pfarrhof stand, Joseph Schrammel vom Gemeindehaus Nr. 47, Stephan Pfneißl von Haus Nr. 22 sowie Georg Triebl von Haus Nr. 29.
Dem Lackenbacher Amtsbericht ist zu entnehmen, dass sich nahe dem Ort im sogenannten Kirchengraben ein Gelände befand, das zwar als Waldgrund genutzt wurde, aufgrund der angrenzenden Viehweide jedoch nur geringen Wert besaß. Durch den ständigen Verbiss des Weideviehs konnten dort kaum Bäume heranwachsen. Nach Ansicht des Verwalteramtes hätte daher auf diesem Areal der für die beantragten Curialhäuser erforderliche Grund ohne jeden Nachteil bereitgestellt werden können.
Im verwalteramtlichen Bericht heißt es daher:
„Da die Quartiere in allen Orten, somit auch in Oberrabnitz, sehr beschränkt und kaum auffindbar sind, ferner die Bewerber als rechtschaffene und folgsame Untertanen bekannt sind und auch über das nötige Vermögen verfügen, dürfte den Bittwerbern die Erbauung ihrer Curialhäuser in Gnaden gestattet werden.“
Die Resolution auf diesen Bericht fiel jedoch negativ aus:
„Die von den fünf Oberrabnitzer Insassen angesuchte Bewilligung zur Erbauung von Söllnerhäusern kann, da der dazu ausersehene Platz nicht passend befunden wird, nicht erteilt werden.“ [14]
Vier Jahre später, im Jahr 1845, stellten die fünf Insassen erneut das Ansuchen, Söllnerhäuser errichten zu dürfen. Von Amts wegen wurde jedoch lediglich auf die Resolution aus dem Jahr 1841 verwiesen, sodass das Gesuch erneut abweislich beschieden wurde. [15]
Dass der Platz im Kirchengraben letztlich doch nicht so ungeeignet war, wie dies im Jahr 1841 behauptet worden war, zeigte sich im Jahr 1858, als der Familie Brandl dort ein Bauplatz zugeteilt wurde, nachdem sie ihr Bauernhaus zur Vergrößerung des Pfarrgartens abgetreten hatte.
Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass zu diesem Zeitpunkt die Urbarialverhandlungen – also die Verhandlungen zwischen den Untertanen und den Grundherren über die Ablösung der grundherrschaftlichen Lasten – bereits begonnen hatten und der Kirchengraben bei den Vorarbeiten zur Absonderung, bereits als Weideplatz für die Gemeinde bestimmt wurde. [16]
Bautätigkeit ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Die Grundentlastung infolge des Revolutionsjahres 1848 weckte bei vielen jungen Paaren die Hoffnung, dass es nun leichter sein würde, einen eigenen Bauplatz zu erhalten.
Zu den 53 Bauernhäusern, die zu diesem Zeitpunkt im Dorf bestanden, kamen in den darauffolgenden Jahrzehnten zahlreiche sogenannte Kleinhäuser hinzu. Der Großteil dieser Häuser entstand in den Jahren 1858 bis 1875. Ihre Bewohner betrieben neben einer kleinen Landwirtschaft meist auch ein Handwerk, das oftmals die wichtigste Erwerbsquelle darstellte.
Die Gründer dieser Kleinhäuser stammten überwiegend aus den Bauernhäusern des Dorfes und gehörten somit den alteingesessenen Familien von Oberrabnitz an. [17]
1848 – 1857
Haus Nr. 49: Paul Bleyer, gelernter Schuhmacher und mit Elisabeth Liebentritt von Haus Nr. 25 verheiratet, erhielt um 1856 auf einem gemeinschaftlichen Grundstück im Graben einen Bauplatz zugewiesen. Gemeinsam mit seiner Familie errichtete er dort ein Kleinhäusl.
Nach 1910 ließen seine Nachkommen, der Enkelsohn Franz Bleier und Maria (geborene Bleier, vom Haus Nr. 74), auf dem vorderen Teil der Parzelle das Haus Nr. 49 errichten. Das Kleinhäusl blieb noch jahrzehntelang als Wirtschaftsgebäude bestehen und wurde weiterhin genutzt.
Haus Nr. 50: Georg Triebl, geboren und aufgewachsen im Bauernhaus Nr. 29, erlernte das Schneiderhandwerk. Im Jahr 1837 heiratete er Anna Seidl vom Haus Nr. 12. Noch vor 1856 erhielten sie auf einem gemeinschaftlichen Grundstück im Graben, unmittelbar neben Paul Bleyer, einen Bauplatz zugewiesen. Dort errichteten sie ein Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit der Hausnummer 50, in dem Georg Triebl auch sein Schneiderhandwerk ausübte.
1858 – 1875
Haus Nr. 3: Dieses Haus lag lange Zeit öde und unbewohnt und gehörte ursprünglich zum Haus Nr. 67. Um 1864 ließ der damalige Besitzer Mathias Seidl auf dem Grundstück ein neues Wohnhaus errichten. Dieses vererbte er seiner Tochter Theresia, die im Jahr 1869 Franz Liebentritt von Haus Nr. 62 heiratete und das Haus gemeinsam mit ihm bezog.
Ihr Enkel Johann Liebentritt, vulgo „Gasslaveda“, heiratete im Jahr 1920 Elisabeth Vollnhofer aus Stang.
Haus Nr. 44: Johann Hochschopf, gelernter Schmied und vom Haus Nr. 68 stammend, heiratete Juliana Liebentritt vom Haus Nr. 25. Zur Ausübung seines Handwerks erhielt er im Graben einen Bauplatz, den die Gemeinde bereits um 1856 für die Errichtung einer Dorfschmiede vorgesehen hatte. Um 1872 errichtete das Ehepaar darauf eine Schmiede mit Wohnhaus, das die Hausnummer 44 erhielt..
Haus Nr. 45: Josef Triebl, geboren 1821 im Haus Nr. 28, erlernte das Töpferhandwerk und heiratete im Jahr 1854 Maria Fruhmann aus Karl. Um 1856 erhielten sie einen Bauplatz im Graben zugewiesen, auf dem sie um 1862 das Haus Nr. 45 errichteten. Zur Ausübung des Töpferhandwerks wurde ihnen zudem ein weiterer Platz hinter der Häuserzeile, auf der anderen Seite des Kirchenbaches, zur Verfügung gestellt, auf dem sie einen Brennofen errichten durften.
Haus Nr. 46: Johann Renner, ein gelernter Wagner, wohnte bei seinen Eltern Anton Renner und Theresia, geborene Maschler, in deren Holdenwohnung am hinteren Ende des Maschlerhauses Nr. 24. Im Jahr 1872 heiratete er Susanna Schrammel, die damals mit ihrer Mutter im Gemeindehaus lebte.
Das Ehepaar bezog das Haus Nr. 46, das Johanns Vater noch vor seinem Tod im Jahr 1871 errichtet hatte. Johann Renner übte dort sein Wagnerhandwerk aus.
Haus Nr. 33: Josef Pfneisl, Zimmergeselle vom Haus Nr. 21, heiratete im Jahr 1863 Theresia Pfneisl vom Haus Nr. 53. Noch im selben Jahr errichtete das Ehepaar das Haus Nr. 33. Den dafür benötigten Baugrund hatte es teils von Johann Pfneisl vom Haus Nr. 22, teils von Franz Supper vom Haus Nr. 23 erworben.
Haus Nr. 34: Anton Bleier, Töpfer und aus dem Haus Nr. 56 stammend, heiratete im Jahr 1868 Theresia Koller aus Karl. Im selben Jahr errichtete das Ehepaar das Haus Nr. 34 auf einem Bauplatz, den es von Antons Vater Stefan Bleier vom Haus Nr. 56 erhalten hatte. Zur Ausübung des Töpferhandwerks bekamen sie gegenüber dem Haus zusätzlich einen Platz zur Verfügung gestellt, auf dem sie einen Brennofen errichten durften.
Haus Nr. 35: Anton Halling, Bauer und Jäger, wurde in Rohrbach geboren und wuchs in Oberrabnitz im Haus Nr. 57 auf. Im Jahr 1869 heiratete er Anna Pfneisl vom Haus Nr. 22. Noch im selben Jahr errichtete das Ehepaar das Haus Nr. 35 auf einem Bauplatz, den es von Antons Vater Josef Halling vom Haus Nr. 57 erhalten hatte.
Haus Nr. 36: Johann Fraller vom Haus Nr. 16 heiratete im Jahr 1864 Maria Liebentritt vom Haus Nr. 62. Noch im selben Jahr errichtete das Ehepaar das Haus Nr. 36 auf einem Bauplatz, den es von Johanns Bruder Kaspar Fraller vom Haus Nr. 16 erhalten hatte. Ihre Tochter Rosalia heiratete im Jahr 1881 Franz Senft vom Haus Nr. 26.
Haus Nr. 37: Albert Triebl, Zimmermann vom Haus Nr. 29, heiratete um 1864 Maria Hendling vom Haus Nr. 14. Etwa zur selben Zeit errichtete das Ehepaar das Haus Nr. 37 auf einem Bauplatz, den es von Andreas Bader vom Haus Nr. 15 erworben hatte..
Haus Nr. 38: Johann Kogler vom Haus Nr. 51 heiratete im Jahr 1851 Magdalena Gmeiner vom Haus Nr. 9. Nach ihrem Tod im Jahr 1856 ging er 1865 eine zweite Ehe mit Rosalia Gmeiner von Haus Nr. 2 ein. Noch im selben Jahr errichtete das Ehepaar das Haus Nr. 38 auf einem Bauplatz, den es von Johanns Bruder Lorenz Kogler vom Haus Nr. 51 erhalten hatte.
Haus Nr. 40: Anton Schrammel, von Beruf Viehhirte, war mit Katharina Pfeiffer verheiratet. Das Ehepaar wohnte zunächst im Gemeindehaus. Im Jahr 1865 errichtete es das Haus Nr. 40 auf einem Bauplatz, den es von Johann Pfneisl vom Haus Nr. 22 erworben hatte. [18]
1876 – 1900
Haus Nr. 41: Maria Schrammel, geboren 1876, lebte mit ihren Eltern Franz Schrammel und Cäcilia, geborene Bleier, im Gemeindehaus. Cäcilia Bleier, abstammend aus Pilgersdorf war in erster Ehe mit Mathias Schütz aus Schwendgraben verheiratet und hatte nach dessen Tod Franz Schrammel geheiratet.
Im Jahr 1901 heiratete Maria den ebenfalls aus Pilgersdorf stammenden Josef Beier, geboren 1873, der damals als herrschaftlicher Mieter in Lackenbach tätig war. Noch vor 1910 errichtete das Ehepaar das Haus Nr. 41.
Haus Nr. 43: Albert Puhr wurde 1888 in Oberrabnitz als Sohn des Tischlers Franz Puhr vom Haus Nr. 7 und dessen Ehefrau Maria, geborene Pfneisl, vom Haus Nr. 72 geboren. Im Jahr 1895 erwarben seine Eltern einen Bauplatz im Graben und errichteten darauf das Haus Nr. 43.
Haus Nr. 76: Viktor Brandl wurde 1845 in jenem Haus geboren, das bis 1858 im Pfarrhof stand und anschließend im Graben neu errichtet wurde. Im Jahr 1874 heiratete er Theresia Puhr vom Haus Nr. 7. Um 1880 errichtete das Ehepaar das Haus Nr. 76.
Haus Nr. 77: Johann Maschler, geboren 1862 im Haus Nr. 24, erlernte das Schusterhandwerk. Im Jahr 1893 heiratete er Elisabeth Pfneisl vom Haus Nr. 50. Um 1900 errichtete das Ehepaar das Haus Nr. 77.
Ihre Tochter Elisabeth heiratete Franz Bleier vom Haus Nr. 6. Nachdem dieser im Ersten Weltkrieg gefallen war, heiratete sie in zweiter Ehe Johann Supper vom Haus Nr. 64 ein. [19]
1901 – 1925
Haus Nr. 39: Magdalena Gmeiner vom Haus Nr. 31 heiratete im Jahr 1898 Michael Hettlinger aus Unterrabnitz. Zunächst lebte das Ehepaar in Unterrabnitz, wo die ersten drei ihrer insgesamt sechs Kinder geboren wurden. Nach 1900 errichteten die Eheleute das Haus Nr. 39.
Ihre Tochter Elisabeth heiratete Franz Cybulski und übernahm mit ihm das Haus. Dessen Vater Ludwig Cybulski stammte aus „Radwanovice“ bei Krakau, das damals zur Habsburgermonarchie gehörte.
Haus Nr. 78: Anna Liebenritt vom Haus Nr. 30 heiratete im Jahr 1882 den aus Weingraben stammenden Paul Woschitz. Um 1902 errichtete das Ehepaar das Haus Nr. 78 auf einem Bauplatz von Annas Eltern.
Von ihren drei Kindern erreichte nur eine Tochter das Erwachsenenalter. Diese heiratete 1905 Stefan Liebentritt vom Haus Nr. 63. Deren Tochter Rosalia heiratete in der nächsten Generation Josef Gmeiner vom Haus Nr. 9.
Haus Nr. 20: Andreas Bleier vom dem Haus Nr. 74 heiratete im Jahr 1909 Magdalena Puhr vom Haus Nr. 43. Gemeinsam errichteten sie anschließend das Haus Nr. 20.
Haus Nr. 79: Stefan Brandl, geboren 1888 als fünftes von acht Kindern im Haus Nr. 76, erlernte das Schuhmacherhandwerk. Im Jahr 1915 heiratete er Anna Liebentritt vom Haus Nr. 59. Um 1922 errichtete das Ehepaar das Haus Nr. 79.
Haus Nr. 80: Franz Gludowatz, geboren 1891 in Stoob, erlernte das Schuhmacherhandwerk. Im Jahr 1924 heiratete er Theresia Seidl vom Haus Nr. 16. Um 1925 errichtete das Ehepaar das Haus Nr. 80.
Sein Vater Josef Gludowatz stammte aus Oberpullendorf und war von Beruf Förster. In Stoob war er mit Theresia Windisch verheiratet. Nach deren Tod im Jahr 1912 heiratete er 1913 in zweiter Ehe die aus Schwendgraben stammende Magdalena Schütz.
Haus Nr. 48: Johann Janits vom Haus Nr. 10 heiratete im Jahr 1921 in zweiter Ehe Maria Puhr vom Haus Nr. 43. Gemeinsam errichteten sie das Haus Nr. 48. [20]
1926 – 1950
Haus Nr. 81: Josef Leitner, geboren 1895 in Hochstraß, war Gastwirt und Fleischhauer. Er heiratete Theresia Supper vom Haus Nr. 23. Von deren Eltern erhielt das Ehepaar einen Bauplatz am damaligen oberen Ortsrand, auf dem es im Jahr 1929 ein Gasthaus mit der Hausnummer 81 errichtete.
Haus Nr. 82: Stefan Schütz, geboren 1903, lebte mit seinen Eltern im Gemeindehaus. Er heiratete Anna Bader vom Haus Nr. 19 und errichtete mit ihr um 1935 das Haus Nr. 82.
Haus Nr. 83: Josef Brandl, geboren 1900 im Haus Nr. 42, heiratete Maria Tölgyas aus Pilgersdorf, wo das Ehepaar zunächst lebte. Um 1948 errichteten sie das Haus Nr. 83. [21]
1951 – 1968
In diesem Zeitraum wurden die Häuser mit den Nummern 84 bis 90 erbaut. [22]
Hausnamen
Hausnamen entstanden in früheren Generationen vor allem, um die einzelnen Häuser voneinander zu unterscheiden, und weniger, um deren Bewohner zu unterscheiden. Selbst Zugezogene dürfen sich heute noch darüber freuen, wenn sie mit den teilweise schon jahrhundertealten Hausnamen in Verbindung gebracht werden.
Häufig leitete sich der Hausname vom Familiennamen ab, sofern dieser selten und damit unverwechselbar war. Ebenso konnte der Vorname eines Hausbesitzers, sein Herkunftsort, sein Beruf oder die Lage des Hauses innerhalb des Ortes namensgebend sein. Mitunter entstand ein Hausname auch aus einer Kombination dieser verschiedenen Merkmale.
In Oberrabnitz sind heute noch Hausnamen gebräuchlich, deren namensgebende Familiennamen seit Jahrzehnten, teilweise sogar seit Jahrhunderten nicht mehr im Ort aufscheinen. Manche dieser Namen lassen sich bereits in den ersten Aufzeichnungen aus dem Jahr 1627 nachweisen. Diese Familiennamen gab es jeweils nur in einem einzigen Haus.
Bei der Erforschung der Hausnamen ist allerdings zu berücksichtigen, dass für einen Zeitraum von rund 40 Jahren (1728–1766) bislang keine Namenslisten der Hausbesitzer aufgefunden werden konnten. Auch zu berücksichtigen ist, dass Nachnamen nur von eingetragenen Hauswirten bzw. Hausbesitzern ausgewertet wurden.
Hausnamen nach unterschiedlichen Kriterien gewählt
Es gibt Hausnamen, die sich von Familiennamen ableiten, die im Dorf schon seit langer Zeit nicht mehr vorkommen, jedoch bis heute gebräuchlich sind.
Haus Nr. 25 – „Baubeka“ 1766 wird hier Michael Banberger als Untertan auf dem Haus angeführt. Bis 1797 wurde der Nachname Paumberger noch geschrieben. Danach gab es kurz Gmeiner und dann Liebentritt.
Haus Nr. 30, 31 – „Hosn“ 1627 scheint Marx Haas als Untertan auf dem Haus Nr. 30 auf. Der Nachname kann bis 1728 auf dem Haus nachgewiesen werden. Auch hier wurde später das Haus von einer Familie Gmeiner geteilt. Die beiden Häuser wurden dann aufgrund ihrer Anordnung unterschieden. Je nachdem, von welcher Seite man es betrachtete, war die Nr. 30 beim „herinneren“ oder „drinnern“ und die Nr. 31 beim „heraussern“ oder „draussern“, „Hosn“.
Haus Nr. 53 – „Hagl“ 1627 scheint Gregor Hagel als Untertan auf dem Haus auf, 1646 folgte ihm Adam Haigl. Ab dem Jahr 1766 war der Nachname Pfneisl am Haus.
Haus Nr. 58 – „Schwuiza“ Josef Liebentritt vom Haus Nr. 65 heiratete 1840 Anna Schweitzer, die noch in Karl geboren war. Ihr Vater Johann Schweitzer, Gastwirt und abstammend aus Draßmarkt heiratete 1824 Katharina Fruhmann in Karl. Die beiden erkauften um 1845 das Haus in Oberrabnitz. Davor war seit 1627 ein Nachname der unterschiedlich geschrieben wurde – Pauner, Bonner oder Ponner -, am Haus. Der letzte im Haus lebende Mathias Bonner starb 1830. Warum sich dieser ältere und seltene Nachname hier nicht durchgesetzt hatte, ist vermutlich nur darin zu begründen, dass die nachkommende Familie Schweitzer eine in der Umgebung im Gast- und Fleischhauergewerbe präsente Familie war und auch im Dorf das herrschaftliche Weinausschankrecht und Fleischbankrecht immer wieder gepachtet hatte.
Haus Nr. 65 – „Strauna“ 1783 kam der aus Schwendgraben stammende Jakob Stronner, verheiratet mit Theresia Bleier, auf das Haus. Die beiden hatten 10 Kinder, davon 6 Buben und 4 Mädchen. Unter den sechs Buben waren drei namens Josef und drei namens Johannes, die alle unter sechs Jahren starben. Von den vier Mädchen starb Theresia kurz nach der Geburt. Katharina war auf Haus Nr. 31 verheiratet und starb mit 27 Jahren. Susanne war hier am Haus mit Mathias Liebentritt verheiratet und starb mit 31 Jahren. Maria war am Haus Nr. 72 verheiratet. Den Nachnamen Stronner gab es aufgrund dieses Schicksals gerade mal eine Generation. Danach folgte der häufig auftretende Nachname Liebentritt. Der Hausname „Strauna“ blieb auch hier bis heute erhalten.
Haus Nr. 71, 72 – „Muispa“ 1653 scheint Michael Mußpach als Untertan auf dem Haus auf und lässt sich bis 1715 verfolgen. Das Haus Nr. 71 wurde, so wie auch der Großteil der anderen Häuser im Ort, später zwischen den Geschwistern geteilt und es entstand dabei das Nachbarhaus, in diesem Fall das Haus Nr. 72. Hier war es eine Familie Pfneisl. Die beiden Häuser wurden dann durch das Präfix [Groß-]Muispa für die Nr. 71 und [Klein-]Muispa für die Nr. 72 unterschieden.
Haus Nr. 73 – „Behm“ Der in Piringsdorf geborene Leinwebermeister Georg Hauser heiratete 1828 Eva Kogler auf diesem Haus, welches sie von ihren Zieheltern Josef und Katharina Leidl erbte, die beide 1832 an der Cholera starben. In der Familie Hauser entstanden vier Kinder. Das Haus stand um das Jahr 1888 leer und gelangte über Franz Hauser, der sich mit Juliana Böhm auf dem Haus Nr. 13 verheiratete, in den Besitz der Familie Böhm. Der Name Böhm kam durch den 1790 in Kobersdorf geborenen Schulmeister Johann Böhm nach Oberrabnitz, der sich hier 1811 mit Elisabeth Grubitsch auf das Haus Nr. 13 verheiratete und hier als Schulmeister tätig war.
Häuser, bei denen über eine lange Zeit ein und dieselben Familiennamen nachgewiesen werden können, gelten als sogenannte Stammhäuser für diese Familiennamen.
Haus Nr. 2 – „Gmuana“ 1640 wird Georg Gmeiner als Untertan erwähnt. Ursprünglich befand sich das Haus im Pfarrhof, ehe es 1801 wegen des Pfarrhausbaus von Martin Gmeiner auf den neuen Standort übersiedelt wurde. Der Nachname Gmeiner, manchmal auch Gemeiner geschrieben, blieb noch über das Jahr 1900 am Haus.
Haus Nr. 4 – „Supa“ Im Jahr 1653 scheint „Thoman Super“ als Untertan am Haus auf. Der Nachname blieb seither ohne Unterbrechung am Haus.
Haus Nr. 13 – „Hausa“ 1811 heiratete der aus Kobersdorf stammende Schulmeister Johann Böhm die Elisabeth Grubitsch auf diesem Haus. Ihre Tochter Juliana erbte das Haus und heiratete 1861 Franz „Hauser“ von Haus Nr. 73, dessen Vater aus Piringsdorf stammte. Der Hausname blieb nach der zuletzt bis 1995 am Haus lebenden ledigen Tochter Theresia bis heute erhalten.
Haus Nr. 14 – „Hendling“ 1640 scheint „Mertt“ Hendling als Untertan auf dem Haus auf und der Nachname wurde bis 1880 hier geführt.
Haus Nr. 24 – „Maschla“ 1766 scheint Johann Maschler hier auf, der Nachname verblieb bis 1944 am Haus. Es war das einzige Haus mit dem Nachnamen Maschler als Hausbesitzer.
Haus Nr. 26, 27 – „Seyftn“ 1640 wird hier ein „Veitl“ Senft auf Nr. 26 erwähnt. Auch dieses Haus wurde später geteilt und es entstand daraus das Nachbarhaus Nr. 27. Der Nachname Senft wurde auf der Nr. 26 bis Mitte des 20. Jahrhunderts geführt. Das Haus Nr. 27 bekam später den Hausnamen „Judenhaus“, nachdem es von der jüdischen Familie Holzer um das Jahr 1903 gekauft wurde, die darauf einen Gemischtwarenhandel führte.
Haus Nr. 28, 29 – „Triwl“ 1716 tritt Mathias Triebl auf dem Haus Nr. 28 als Untertan auf. Auch hier entstand durch eine spätere Teilung das Haus Nr. 29 auf welchem der Nachname dann noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts erhalten blieb.
Haus Nr. 51 – „Kougla“ Jakob Kogler 1762 in Draßmarkt geboren, heiratete hier Maria Hendling die am Haus wohnte. Er war der erste Kogler in Oberrabnitz.
Haus Nr. 56 – „„Bleir“ 1627 wird hier Sebastian Pleyer erwähnt. Bis um das Jahr 1914 lässt sich der Nachname hier verfolgen. Danach gab es keinen männlichen Nachfolger mehr und es folgte der Nachname Brandl. Trotz Neubesetzung durch Zuzug wird das Haus nach wie vor mit dem Hausnamen identifiziert.
Haus Nr. 57 – „Halling“ 1838 übernahm der aus Rohrbach abstammende Josef Halling, verheiratet mit Anna Maria Gerdenits, das Haus. Von ihren 7 Kindern sind die ersten 4 in Rohrbach geboren.
Häuser, die einen Hausnamen vom Herkunftsort ihres Inwohners bekamen.
Haus Nr. 8 – „Solma“ Der 1803 in „Salmansdorf“ geborene Schuhmacher Franz Hettlinger heiratete 1831 die in Gerisdorf geborenen Elisabeth Fleischhacker und erkaufte mit ihr das Haus in Oberrabnitz.
Haus Nr. 15 – „„Piringa“ Andreas Fraller, 1799 in Piringsdorf geboren, heiratete 1831 Magdalena Pfneisl von Haus Nr. 71 und übernahm mit ihr das zur Verfügung stehende Pinzgerische Haus Nr. 19, wo sie dann auch wohnten. Im Jahr 1879 tauschten sie mit der Familie Bader, die bis dahin auf dem Haus Nr. 15 wohnte. Der Hausname „Piringa“, bekam, da er nicht der einzige war, noch ein Präfix „Bo“ für Bach, also „Bo-Piringa“ für das Haus, welches auf der Bachseite gelegen ist
Haus Nr. 70 – „Bruma“ Das Haus wurde von Haus Nr. 69 abgeteilt. Hausgründer Michael Seidl war mit Elisabeth Supper von Haus Nr. 4 verheiratet. Deren einzige Tochter Anna Maria verheiratete sich mit Johann Weber, geboren um 1765 in Lebenbrunn. Nach dem Tod von Michael Seidl erbte Schwiegersohn Johann Weber das Haus, da Tochter Anna Maria bereits verstorben war.
Häuser, die aufgrund ihrer örtlichen Lage den Namen bekamen.
Haus Nr. 3 – „Gassla“ Die heutige Hauptstraße wurde früher als „Gasse“ bezeichnet und war auch in einer Hotterkarte unter diesem Namen eingetragen. Ab der Stelle, an der sie im rechten Winkel vom Ort hinausführte, wurde sie das „Gassl“ genannt. Das an der Ecke gelegene Haus erhielt den Hausnamen „Gasslahaus“.
Bei häufig vorkommenden Nachnamen wurde auch der Vorname des Besitzers verwendet wenn dieser auch selten genug war.
Es gab im Dorf auch immer wieder viele gleichlautende Namen, das heißt, gleicher Vor- und Nachname. Um diese zu identifizieren, wurde bei den Vornamen das Anhängsel „alt, mitte oder jung“ verwendet.
Haus Nr. 1 – „Wenzl“ Der 1868 in Steinberg geborene Vencel Hafner war Betreiber der Mahlmühle in Oberrabnitz. In den Besitz der Familie gelangte die Mühle im Jahr 1882, nachdem sie sein Vater Ludwig Hafner von der Familie Schuh, abstammend aus Schattendorf, kaufte.
Haus Nr. 9 – „Eva“ 1770 erwarb Phillip Pfneisl das bereits schon seit langem leerstehende Haus. 1777 starb er im Alter von 40 Jahren. Das Haus erbte seine Tochter „Eva“, die zu diesem Zeitpunkt bereits mit Martin Gmeiner verheiratet war und im Haus lebte. Da das Haus von der Frau herrührte und es auf Haus Nr. 2 bereits einen weiteren Hausbesitzer namens Martin Gmeiner gab, blieb ihr Vorname „Eva“ als Hausname erhalten.
Haus Nr. 10 – „Fölixn“ 1788 kaufte Felix Liebentritt das Haus. 1849 starb die Familie aus. Josef Janitsch, der vom Haus Nr. 67 abstammte, übernahm das Haus und heiratete in erster Ehe Theresia Liebentritt von Haus Nr. 63 und in zweiter Ehe Josefa Liebentritt von Haus Nr. 65. Aus den beiden Ehen gingen sieben Kinder hervor. Der Sohn Josef Janitsch jung erbte das Haus und heiratete im Jahr 1902 Anna Liebentritt von Haus Nr. 58. Der Hausname wandelte sich immer mehr von „Fölixn“ zu „Janitschn“.
Haus Nr. 11 –„Steyfla“ 1728 wird Stefan Stelzmayer als Untertan am Haus erwähnt. Er war der Bruder von Andreas von Haus Nr. 12. Nach den Stelzmayern gab es einen Stefan Liebentritt. Ob der Nachname Stelzmayer oder Liebentritt lautete, der Vorname Stefan war hier immer der eindeutigere.
Haus Nr. 21 – „Paula“ 1716 wird Paul Pfneisl als Hauswirt angeführt. Der Nachname Pfneisl wurde hier durchgehend über das Jahr 1900 geführt. Der Vorname Paul war gegenüber seinen Nachfolgenden der eher seltene. Später wurde durch den Zuzug von Robert Woschitz aus Weingraben auch der Hausname „Woschitz“ verwendet.
Haus Nr. 63 – „Gangla“ Das Haus mit dem Nachnamen Liebentritt, der seit 1775 hier aufscheint, wurde mit dem eher seltenen Vornamen des Hauswirts Wolfgang Liebentritt identifiziert.
Haus Nr. 66 – „Bartla“ Der Hauswirt Bartholomeus Morth wurde auch in den Waisenbüchern als Bartl Morth geführt.
Haus Nr. 67 – „Bedan“ 1716 wird Petrus Liebentritt als Untertan erwähnt. Auch hier wurde der eher seltene Vorname als Hausname gegenüber den häufig vorkommenden Familiennamen „Liebentritt“ angewendet.
Haus Nr. 74 – „Blosn“ 1773 wird Blasy [Blasius] Hendling als Untertan erwähnt. Ab 1804 ist der Nachname Bleyer, zuletzt auch Bleier und ebenfalls ein häufig vorkommender Familienname, am Haus vertreten.
Bei manchen Häusern wurde der Vorname als Hausname noch mit einer handwerklichen Tätigkeit kombiniert.
Haus Nr. 12 – „Müllnanala“ 1728 scheint hier das Haus Nr. 12 unter den Brüdern Andreas und Stefan (Haus Nr. 11) bereits geteilt zu sein. Zu diesem Zeitpunkt wird Andreas Stelzmayer als Untertan am Haus hier erwähnt. Auch hier gab es später noch einen Andreas Weber als Hauswirt. Ob der vom Vornamen abgeleitete Hausname „Anderl“ schon von Beginn an angewendet wurde, kann nicht nachgewiesen werden. Da man hier aber den mundartlichen Vornamen „Anderl“ mit seiner beruflichen Anstellung bei der örtlichen Mühle kombiniert hatte und damit den „Müllner Anderl“ meinte, kam es letztendlich durch eine volksetymologische Umdeutung zum Hausnamen „Müllnanala“.
Haus Nr. 69 – „Schlenzn“ Ein plausibler, mündlich überlieferter Hausname, der aber noch nicht begründet werden konnte. Von einem gewissen Schmied, der den Namen Lenz trug, sollte dieser Hausname ursprünglich mundartlich entstanden sein. Das Haus Nr. 69 gilt als Stammhaus für den Nachnamen Seidl. Dass es 1688 einen Georg Seidl bzw. 1695 einen Andreas Seidl als Schmiedemeister am Haus gab, die auch für die Herrschaft tätig waren, gilt als nachgewiesen. Auch nachfolgende Generationen waren im Dorf als Schmiedehandwerker tätig. Für den Namen Lenz, wenn man davon ausgeht, dass dieser mundartlich vom Vornamen Lorenz abgewandelt wurde, konnte allerdings noch keine Person identifiziert werden.
Die Bewohner der Häuser, die nach der feudalen Zeit, also nach 1848, gebaut wurden, waren die eigentlichen Kleinhäusler, die in erster Linie ein Handwerk ausübten. Dementsprechend wurde auch der Hausname davon abgeleitet.
Haus Nr. 32 – „Wongamaura“ Das Haus wurde 1782 von Wagnermeister Josef Supper, abstammend von Haus Nr. 4, gegründet. Nach Supper folgte Schirk und dann Seidl. Das Wagnerhandwerk wurde hier über Generationen ausgeübt. Das Maurerhandwerk, welches zu dieser mündlich überlieferten Hausnamenkombination führte, konnte noch nicht begründet werden.
Haus Nr. 40 – „Holda“ Die Familie Schrammel war über Generationen Viehhirte/Viehhalter vom Beruf und wohnten im Halterhaus (Gemeindehaus). „Holda“ war kein Beruf im heutigen Sinn, den man wählte – vielmehr wurde man in diese Aufgabe hineingeboren. Um 1865 erbaute Anton Schrammel verheiratet mit Katharina Pfeiffer, dieses Haus.
Haus Nr. 43 – „Tischla“ Die Familie Puhr, abstammend von Haus Nr. 7 übte hier das Tischlerhandwerk aus.
Haus Nr. 44 – „Schmied“ Die Familie Hochschopf, abstammend von Haus Nr. 68 übte hier das Schmiedehandwerk aus.
Haus Nr. 45 – „Hofna“ Die Familie Triebl, abstammend von Haus Nr. 28 übte hier das Hafnerhandwerk aus.
Haus Nr. 46 – „Wonga“ Die Familie Renner, abstammend von der Maschler Holdenwohnung, und später auch die Familie Seidl, abstammend von Haus Nr. 69, übten hier das Wagnerhandwerk aus.
Haus Nr. 50 – „Schneida“ Die Familie Triebl, abstammend von Haus Nr. 29, und später auch die Familie Pfneisl, abstammend von Haus Nr. 53, übten hier das Schneiderhandwerk aus.
Haus Nr. 59 – „Hofna“ Franz Joseph Böhm war in den 1780er Jahren herrschaftlicher Hafnermeister. Das heißt er verrichtete Arbeiten im Auftrag der Herrschaft. Er heiratete die aus dem Haus herstammende Rosalia Olber. Die beiden hatten keinen überlebenden männlichen Nachkommen, danach folgten Arthofer, Seidl und Liebentritt.
Die Häusersiedlung, welche im Fuchsgraben (heute Berggasse) entstand, wurde von jüngeren Ehepaaren bewohnt, die aus dem Ortskern stammten und sich dort niederließen und teilweise auch ein Handwerk ausübten. Deren Hausnamen wurden vom Hausnamen ihres Herkunftshauses in Kombination mit dem ausgeübten Handwerk oder dem Vornamen abgeleitet.
Haus Nr. 33 – „Ballatauni“ Die Hausgründer stammten von Haus Nr. 21 mit dem Hausnamen „Paula“. Deren Tochter, die das Haus erbte, verheiratete sich mit Anton Triebl von Haus Nr. 45.
Haus Nr. 34 – „Bleirhofna“ Der Hausgründer stammte von Haus Nr. 56 mit dem Hausnamen „Bleir“ und übte hier das Hafnerhandwerk aus.
Haus Nr. 35 – „Halling“ oder auch Fuxgrom-Halling. Der Hausgründer stammte von Haus Nr. 57 (Halling). Als Präfix wurde auch der Ortsteil (Fuchsgraben – heute Berggasse) verwendet.
Haus Nr. 36 – „Seyftn“ oder auch Fuxgrom-Seyftn, 1881 heiratete Franz Senft von Haus Nr. 26 (Senft) auf dieses Haus. Auch hier wurde als Präfix der Ortsteil (Fuchsgraben – heute Berggasse) verwendet.
Haus Nr. 37 – „Hendling“ oder auch Fuxgrom-Hendling bzw. auch Triwl-Hendling – das Haus wurde von der Witwe Maria Hendling abstammend Haus Nr. 14 geführt, ihr Mann, Albert Triebl, abstammend Haus Nr. 29, mit dem sie das Haus um 1864 erbaut hatte, starb 1867. Als Präfix wurde auch der Ortsteil (Fuchsgraben – heute Berggasse) verwendet bzw. auch der Nachname Triebl von ihrem Mann.
Haus Nr. 38 – „Kouglaschuista“ Um 1865 erbaute Johann Kogler von Haus Nr. 51, in zweiter Ehe mit Rosalia Gmeiner von Haus Nr. 2 verheiratet, das Haus. Johann Kogler und seine Nachfolger übten am Haus das Schuhmacherhandwerk aus.
Fortsetzung folgt!
Statistik
Die Zahlen ergeben sich aus der Auswertung von Urbarien, Grundbüchern und Abgabenlisten. Einbezogen wurden bewohnte und bewohnbare Häuser sowie das Schulhaus, Pfarrhaus, Försterhaus und Gemeindehaus.
Der Anstieg gegen das Jahr 1775 ist auf die vorangegangene Häuserteilung zurückzuführen. Zwischen 1857 und 1875 wurden die Handwerkerhäuser im Graben (heute Am Graben) und im Fuchsgraben (heute Berggasse) gebaut. [23]
Ausgewertet wurden die Geburts- und Sterbematriken der Pfarre Oberrabnitz. Nicht miteingerechnet wurden die Einträge der Filialgemeinde Karl. [24]
1782: Zu den 23 Verstorbenen zählen 13 Kinder unter 2 ½ Jahren und zwei Kinder im Alter von sechs Jahren. Von diesen 15 Kindern starben 14 zwischen Jänner und März.
1803: Zu den ebenfalls 23 Verstorbenen zählen 15 Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren, wobei bei 14 von ihnen als Todesursache Pocken angegeben wurden. Fünf Personen starben im Alter zwischen 50 und 55 Jahren, eine Person im 85. Lebensjahr. Alle an Pocken verstorbenen Kinder starben zwischen Jänner und März.
1812: Von den 27 Verstorbenen waren 19 Kinder unter sechs Jahren, davon acht unter einem Jahr. Drei Personen starben im Alter zwischen 50 und 60 Jahren. Die 19 Kinder starben zwischen Mitte Juli und Mitte Oktober.
1832: Von den 36 Verstorbenen starben 30 im Zeitraum vom 31. August bis 24. September an Cholera. Unter den 30 Toten befand sich ein vierjähriges Kind; ansonsten war die jüngste verstorbene Person 21 und die älteste 70 Jahre alt.
1858: Unter den 22 Verstorbenen waren 14 Kinder unter zehn Jahren, die an Pocken, Typhus oder Angina starben.
1873: Bei 19 der 21 Verstorbenen findet sich der Eintrag „innerhalb 24 Stunden wegen einer Epidemie begraben“. Unter diesen 19 Verstorbenen waren 13 Kinder unter acht Jahren.
Anmerkungen
[1] Floiger, Michael: Entwicklung der Dörfer, in: Historischer Atlas Burgenland, Gert Polster (Hrsg.),Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland WAB Band 141, Eisenstadt: 2022, S. 193.
[2] Auswertung Gabenschein von 1773 bis 1845 im Esterházy Archiv Forchtenstein.
[3] EPA, DD, 1801, 1132
[4] EPA, DD, 1813, 991
[5] EPA, Prot. 767 (Urbarium 1640)
[6] EPA, Prot. 979 (Urbarium 1653)
[7] EPA, Prot. 717 (Urbarium 1767)
[8] BLA MF091 P108 Rep12
[9] EPA, RA Lackenbach, 1830, 17
[10] Auswertung der Waisenbuch im Esterházy Archiv Forchtenstein.
[11] EPA, RA Lackenbach, 1832, 17
[12] Auswertung,Gabenschein im Esterházy Archiv Forchtenstein; Pfarre Oberrabnitz, Pfarrmatriken 1772-1920
[13] EPA, DD, 1816, 4096
[14] EPA, DD, 1841, 3554
[15] EPA, DD, 1845, 4045
[16] EPA, DD, 1858, 4544
[17] Pfarre Oberrabnitz, Pfarrmatriken 1772-1920; Burgenländisches Landesarchiv, Grundbuch, Gemeinde Oberrabnitz, 1857
[18] Auswertung,Grundbuch im Esterházy Archiv Forchtenstein; Pfarre Oberrabnitz, Pfarrmatriken 1772-1920
[19] Auswertung,Grundbuch I im Burgenländischen Landesarchiv; Pfarre Oberrabnitz, Pfarrmatriken 1772-1920
[20] Auswertung,Grundbuch II im Burgenländischen Landesarchiv; Pfarre Oberrabnitz, Pfarrmatriken 1772-1920
[21] Auswertung,Grundbuch II im Burgenländischen Landesarchiv; Pfarre Oberrabnitz, Pfarrmatriken 1772-1920
[22] Auswertung Protokoll Urbarial
[23] Auswertung der Urbarien, Grundbücher und Abgabenlisten im Esterházy Archiv Forchtenstein
[24] Auswertung Pfarre Oberrabnitz, Pfarrmatriken 1772-1920